»15M muss die nächsten Schritte gehen«

Iñigo Errejón Galván über die Bewegung der Empörten und das Wahldebakel der Sozialisten in Spanien

Iñigo Errejón Galván ist Politikwissenschaftler an der Madrider Universität Complutense und Aktivist der Bewegung der spanischen Indignados (Empörten), die nach ihrem Ursprung am 15. Mai auch als 15M bezeichnet wird. Galván war auf Einladung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung kürzlich zu Besuch in Berlin. Für »nd« sprach mit ihm Carmela Negrete.

Die Empörten kamen zurück auf die Straßen, auch um über Wahloptionen zu diskutieren.

nd: Spanien hat bereits früher Zeiten von Krise und ökonomischem Stillstand durchlaufen. Wie kommt es, dass sich auf einmal viele Leute auflehnen und sagen: Heute mache ich Revolution?
Galván: Im Untergrund gärte die Unzufriedenheit bereits über Generationen, ohne dass sie sich politisch artikulierte. Diese Unzufriedenheit wandelte sich erst zur Politisierung der Menschen, als verschiedene Gruppen fähig wurden, sie zu mobilisieren. Die erste Demonstration dieser neuen Bewegung stand unter dem Motto »Wir sind keine Ware in den Händen der Banken und Politiker«. Das Entscheidende war der Abgrund zwischen den Zukunftsversprechungen der politischen Klasse und der Realität. Die enttäuschten Erwartungen, die die Medien und die offizielle Ideologie geweckt hatten, führten zu einer Spirale der Desillusionierung.

Was unterscheidet die Bewegung der Empörten Spaniens, die sich unter der Bezeichnung 15M - nach ihrer ersten großen Demonstration am...


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