Bonn: Kabul in die Pflicht nehmen

Karsai plant Verfassungsänderung zum Machterhalt

Zehn Jahre nach der ersten Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg berieten in Bonn rund 1000 Delegierte aus 85 Ländern und von 15 Organisationen über die Zukunft Afghanistans nach dem Abzug der internationalen Kampftruppen 2014.

Bonn (AFP/nd). Afghanistan braucht nach den Worten seines Präsidenten Hamid Karsai noch weit nach dem 2014 geplanten Abzug der Kampftruppen hinaus die Hilfe der internationalen Gemeinschaft. »Wir brauchen ihre Unterstützung mindestens für ein weiteres Jahrzehnt«, sagte Karsai am Montag in Bonn.

Karsai verwies auf die Erfolge etwa bei der Entwicklung der Grundrechte, der Gesundheitsversorgung und der Stellung der Frauen. »Wir haben im Jahr 2001 praktisch bei Null angefangen.« Die junge Demokratie werde aber weiter durch Armut und Unterentwicklung sowie die schwierige Sicherheitslage bedroht. Die Hilfe der internationalen Gemeinschaft werde auch zwischen 2014 und 2024 weiter nötig sein.

Als Sprecherin der af...

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