Felix Werdermann 09.12.2011 / Wirtschaft und Umwelt

»Dinge können sich ändern«

Der Dokumentarfilm »Radioactivists« porträtiert die japanische Anti-AKW-Bewegung

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat das politische Bewusstsein geändert. Der Dokumentarfilm »Radioactivists« versucht, die neue Anti-AKW-Bewegung in Land zu verstehen.

Protest in Japan

Deutschland reagiert anders als Japan: Das ganze Ausmaß der Katastrophe von Fukushima war noch gar nicht bekannt, da gingen hierzulande schon Tausende auf die Straße. In der ganzen Republik versammelten sich Menschen zu Mahnwachen, kurze Zeit später wandelte sich die Trauer zu Wut und die deutsche Anti-AKW-Bewegung demonstrierte für ein Abschalten der Reaktoren. Ganz anders in Japan: Hier dauerte es einen Monat, bis Tausende gegen Atomkraft auf die Straße gingen.

Doch die Resonanz überraschte selbst die Organisatoren: Sie hatten 500 Teilnehmer angemeldet, gekommen sind 15 000 Menschen. In Japan sind das die größten Proteste seit den 70er Jahren. Die Reaktorkatastrophe hat ein neues politisches Bewusstsein geschaffen, vor allem unte...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: