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Es ist ein alter Streit: in die Berge oder ans Meer? Es hat wohl keinen Freund der See bisher der Hinweis besänftigt, dass man der Arche Noah allenfalls bei einer Gebirgstour auf den Berg Ararat begegnen könne. Und den Wanderer nicht, dass die wildesten Berge tief unten im Meer liegen. Mag sein, dass US-Präsident Obama beim Schnorcheln in den Korallenriffs rund um seinen Militärstützpunkt Guam Lust auf Gebirge bekam. Jedenfalls ließ er dort, weit hinten im Pazifik, soeben den Marianengraben neu vermessen. Und siehe, die tiefste Stelle reicht fast 11 000 Meter hinab. Der Mount Everest würde mit einem Plumps in der Tiefe verschwinden, und die Messners dieser Welt müssten zwei Kilometer tauchen, um auf seine Spitze zu gelangen. Ganz zu schweigen vom Grand Canyon. Oder dem Hindukusch in Afghanistan. Schwer zu sagen, was Obama treibt, die Gegend zu erkunden. Denn wer will schon den Mount Everest verschwinden lassen? Oder den Grand Canyon? uka

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