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Schrottauto angezündet

Angeklagter soll geständig sein

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(dpa). Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Autobrandstifter ist am Donnerstag vor einem Berliner Amtsgericht nur die Anklage verlesen worden. Die Verteidigerin erklärte am Rande des Verfahrens, der Angeklagte sei weitgehend geständig. Ein politisches Motiv wird nicht angenommen.

Am 10. Mai 2010 soll der Berliner in Köpenick zunächst sein Schrottauto angezündet haben. Um den Brand zu vertuschen, soll er auch einen in der Nähe geparkten Kleinlastwagen in Brand gesetzt haben. Nach Angaben der Verteidigung gesteht der Angeklagte nur die Brandstiftung an seinem eigenen Auto.

Der 29-Jährige habe in bisherigen Vernehmungen auch eingeräumt, am 24. September 2011 im Keller eines Hauses im Stadtteil Köpenick den Kinderwagen seiner Lebensgefährtin in Brand gesetzt zu haben. An dem Tag habe es Streit gegeben. Der Angeklagte sei eifersüchtig gewesen, sagte die Anwältin. Am gleichen Tag soll der Mann auch im Keller seines eigenen Wohnhauses ein Feuer gelegt haben.

In Berlin brannten nach Angaben der Polizei dieses Jahr schon mehr als 700 Fahrzeuge oder wurden durch Brände beschädigt. Neben politisch motivierten Taten werden Trittbrettfahrer und Versicherungsbetrüger vermutet.

Ende November ist ein Brandstifter zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Motiv des 25-Jährigen blieb offen. In den bisherigen Berliner Strafverfahren wurden zumeist Bewährungsstrafen ausgesprochen. Zwei Anhänger der linken Szene wurden freigesprochen.

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