Die Kosten der sozialen Ungleichheit

Bundestagsanhörung beschäftigte sich mit Armuts- und Reichtumsbericht

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im Sommer 2012 wird die Bundesregierung den mittlerweile vierten Armuts- und Reichtumsbericht vorlegen. SPD und LINKE fordern Verbesserungen bei der Datenerfassung. So will die Linksfraktion künftig auch die Kosten der Armut erfassen lassen.

Wie misst man Armut und Reichtum? Diese Frage bewegt Sozialforscher schon seit Jahrzehnten. Und auch die Bundesregierung steht wieder einmal vor diesem Problem. Wie eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums gegenüber »nd« bestätigte, soll der vierte Armuts- und Reichtumsbericht im Sommer 2012 veröffentlicht werden. Eigentlich hätte er bereits in diesem Jahr vorliegen müssen. »Doch dafür arbeiten wir diesmal ganz genau«, entschuldigte die Sprecherin die Verspätung.

Laut Bundesarbeitsministerium soll der 2001 erstmals erschienen Bericht »eine detaillierte Analyse der sozialen Lage« liefern und zudem die »Basis für eine Politik zur Stärkung sozialer Gerechtigkeit und zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe« sein.

Der vorerst letzte Bericht kam vor drei Jahren zu dem Fazit, dass die Extreme weiter zunähmen. »Während das Armutsrisiko in Deutschland steigt, wachsen die Einkünfte der Reichen«, hieß es aus dem damals SPD-gefüh...

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