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Prost! Trink! Ex!

DSO Berlin mit Bartók, Debussy, Ligeti

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Was sind das für tolle Meister: streng ihr kom-positorisches Denken, originell ihre Ausarbeitungskünste, schneidend ihr struktureller Verstand. Finden die Stücke ihre meisterliche Umsetzung, kommt all dies erst zur Geltung. Beim Deutschen Symphonie Orchester (DSO) n der Berliner Philharmonie stimmte alles. Individuelle Entdeckung: Dirigent Robert Spano, US-Amerikaner, geboren 1961 in Conneaut, Ohio. Ein Bündel von Genauigkeit und Vitalität, bester Kapellmeistertradition verpflichtet, ein Mann, der Kulminationen so haarscharf auf den Punkt bringt, wie er mit diesen selber in die Höhe steigt. Der ganze Körper schwingt und swingt, die Hirnarbeit setzt dabei keineswegs aus.

Integriert ist das Konzert in die DSO-Reihe »Grenzwege«: Musik der letzten dreihundert Jahre, stets vermunden mit dem Akzent, dass an historischen Punkten etwas umbreche, andersartige Musik Konventionen unterhöhle oder über Bord gehen lasse. Es geht um Grenzmarkieru...


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