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Von nun an geht's bergab ...

ISAF hat »Zenit erreicht« - und noch keine Lösung für mehr Sicherheit in Afghanistan

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) erhob in der gestrigen Afghanistan-Regierungserklärung das Jahr 2011 zu einem »Wendepunkt«. Die Internationale Schutztruppe ISAF behauptet, sie habe den »Zenit« erreicht. Beides verleitet zu dem Gedanken, dass es nun noch weiter bergab geht.

Im Fortschrittsbericht der Bundesregierung - datiert mit dem 14. Dezember 2011 - liest man: »Die Sicherheitslage in großen Teilen Afghanistans stabilisiert sich zunehmend.« Im Süden und im Norden zeichne sich sogar eine »Trendwende« ab, die »jedoch noch fragil ist«. Die ISAF führt das auf die seit 2009 veränderte Strategie zur Aufstandsbekämpfung zurück. Das und der Aufwuchs der afghanischen Sicherheitskräfte hätten das Zurückdrängen der Aufständischen ermöglicht. Zwar gebe es noch spektakuläre Anschläge, dafür sei die Anzahl der Gefechte rapide gesunken.

Gerade im Norden, der von der Bundeswehr verwaltet wird, sei das erkennbar. Man habe die Regierungsgegner aus einstigen Hochburgen wie den Distrikten Chahar Darah und Imam Sahib verdrängt. Glaubt man das wirklich? Offenbar. Notgedrungen.

Das Militär hat dem Auswärtigen Amt unlängst die Leitung des Provincial Reconstruction Teams (PRT) in Faizabad in der nordafghanischen Pr...


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