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Schwierige Präsidentenkür links und rechts des Dnjestr

Neuer Versuch in der Republik Moldova / Streit ums Wahlergebnis am Ostufer

  • Von Detlef D. Pries
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Das Parlament der Republik Moldova unternimmt am heutigen Freitag einen weiteren Versuch, einen Staatspräsidenten zu wählen. Das Amt ist seit mehr als zwei Jahren unbesetzt. Derweil scheint in der abgespaltenen Moldauischen Dnjestr-Republik die Ära des Langzeitpräsidenten Igor Smirnow zu Ende zu gehen.

Einziger Kandidat der Präsidentenwahl in der moldauischen Hauptstadt Chisinau ist Marian Lupu, derzeit Parlamentspräsident und geschäftsführendes Staatsoberhaupt. Lupu hatte sich schon 2009 vergeblich um das höchste Staatsamt beworben. Er braucht die Stimmen von 61 der 100 Parlamentarier. Die regierende Allianz für Europäische Integration - ein Dreiparteienbündnis - ist sich jedoch nur ihrer 59 Mandatsträger sicher. Die oppositionelle Partei der Kommunisten Moldovas (PKRM) hat die Wahl Lupus stets abgelehnt. Dessen Erfolgsaussichten sind allerdings gestiegen, seit drei PKRM-Abgeordnete die Partei verlassen haben. Scheitert der Kand...


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