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Auf der Seite der Traumtänzer stehn

Im Kino: »Wader Wecker Vater Land« von Rudi Gaul

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es gibt keinen besseren Ort, Musik zu hören, als einen Fensterplatz im Schnellzug. Kopfhörer auf, Play-Taste drücken, ins Polster sinken, den glasigen Blick über die vorbeirasenden Landschaften schwei-fen lassen. Musik ist Bewegung. Hielte sie an, wäre sie weg. Wie der Herzschlag. Stillstand ist der Tod.

In einem ICE-Abteil sitzen sich die Liedermacher Hannes Wader und Konstantin Wecker gegenüber - ohne Kopfhörer. Sie blättern in Zeitungen, schauen aus dem Fenster und einander ins Gesicht, reden. Über Musik, Ideale, ihr Leben. Im Sommer 2010 tourten Wader und Wecker gemeinsam durchs Land. Regisseur Rudi Gaul und sein Filmteam begleiteten sie.

Entstanden ist dabei zwar auch eine Dokumentation der »Kein Ende in Sicht«-Tournee mit Backstageaufnahmen, Bühnenbauszenen und Lampenfieberminuten. Aber dabei bleibt es nicht. Gauls Film nimmt die Konzertreise zum Anlass, ein größeres Anliegen zu verfolgen. »Wader Wecker Vater Land« ist ein...


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