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Misslungener Neustart

Kritik am Inklusions-Konzept der Hamburger SPD

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Inklusion bedeutet das Recht zum Besuch allgemeinbildender Schulen auch für Kinder mit Behinderungen und Lernschwächen. Das neue Inklusions-Konzept des Hamburger SPD-Senats soll entscheidende Verbesserungen bringen. Kritik kommt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die Linkspartei bezeichnet das Programm als »Mogelpackung«.

Der SPD-Senat der Hansestadt Hamburg hat ein Konzept zur Inklusion vorgelegt und sich damit sogleich die Kritik von Parteien und Verbänden eingehandelt. Schulsenator Ties Rabe (SPD) will 120 zusätzliche Stellen für Erzieher und Sozialpädagogen einstellen und die Zahl der zusätzlichen Betreuungsstunden auf 3,5 verdoppeln. Die bestehenden Sonderschulen sollen erhalten bleiben, 25 Förder- und Sprachheilschulen jedoch an 13 bis 16 Standorten zusammengeführt werden.

Laut Paragraf 12 des Hamburger Schulgesetzes haben »Kinder und Jugendliche mit sozialpädagogischem Förderbedarf das Recht, allgemeine Schulen zu besuchen. Sie werden dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet und besonders gefördert«. Dieses Recht leitet sich ab aus Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention.

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