Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Gaddafi-Tod hat Folgen

Strafgerichtshof: Verdacht auf Kriegsverbrechen

Der Internationale Strafgerichtshof geht im Zusammenhang mit dem Tod des langjährigen libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi dem Verdacht auf ein Kriegsverbrechen nach.

New York (AFP/nd). Es gebe den »ernsten Verdacht«, dass es sich beim Tod Gaddafis um ein Kriegsverbrechen handeln könnte, sagte der Chefankläger des Gerichts, Luis Moreno-Ocampo, nachdem er den Sicherheitsrat in New York über die Ermittlungen informiert hatte. Moreno-Ocampo kündigte an, er werde die Mitgliedsstaaten des Rates um etwaige Informationen zum Tod Gaddafis bitten. Zudem seien Ermittler des Gerichts in Libyen gewesen, um der Übergangsregierung ihre Bedenken zum Tod Gaddafis vorzubringen und die Aufklärung und Verfolgung von Kriegsverbrechen während des monatelangen Konflikts zu besprechen.

Auch eine UN-Kommission soll zu Verbrechen während des Konflikts ermitteln.

Gaddafi war am 23. Oktober unter ungeklärten Umständen von libyschen Rebellen in seiner Heimatstadt Sirte festgenommen und getötet worden.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln