Schillerndes Finale im Gerichtssaal

Terrorist »Carlos« in Paris zu lebenslanger Haft verurteilt - zum zweiten Mal

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Fast 30 Jahre nach einer Anschlagsserie mit elf Toten in Frankreich hat ein Pariser Sondergericht am Donnerstagabend den Terroristen »Carlos« zu lebenslanger Haft verurteilt. Ebenfalls lebenslänglich muss sein Mittäter, der Deutsche Johannes Weinrich, ins Gefängnis.

Für »Carlos« war sein Prozess, der am Donnerstagabend mit dem Urteilsspruch endete, eine Gelegenheit, sich noch einmal vor den Medien in Szene zu setzen, bevor ihn die Öffentlichkeit ganz vergisst. Durch das Verfahren selbst hatte der 62-Jährige weder zu gewinnen noch zu verlieren - er war bereits 1997 für den 1975 verübten Mord an zwei französischen Polizisten und einem Palästinenser zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden.

Bei dem jetzigen Prozess, in dem sich »Carlos« selbst als »Berufsrevolutionär« und »Ehrenpalästinenser« bezeichnete, ging es um eine Anschlagsserie, die 1982 und 1983 in Frankreich verübt wurde. Dabei fanden insgesamt elf Menschen den Tod, 141 wurden verletzt. Teil der Serie war auch der 1983 verübte Anschlag auf das französische Kulturzentrum Maison de France in Berlin.

Mit diesen Taten wollte »Carlos« von der französischen Regierung die Freilassung seiner deutschen Lebensgefährtin Magdalen...

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