Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Tacheles stirbt zuletzt

Senat soll teilgeräumtes Künstlerhaus in Mitte retten, Solidarität gefragter denn je

  • Von Anouk Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Kunstruine und Spekulationsobjekt: Die Zukunft des Atelierhauses in Mitte ist höchst ungewiss.

Gibt es noch eine Rettung für das Kunsthaus Tacheles - und wenn ja, wie könnte die aussehen? Einfache Antworten hatten auch die Teilnehmer der Podiumsdiskussion am vergangenen Freitag nicht. Immerhin: Zwar weiß niemand, wie es um die Zukunft des bereits halb geräumten Hauses bestellt ist - doch klar wurde auch, dass für viele Weggenossen das Tacheles immer noch mehr ist als ein Touristenmagnet.

Organisiert hatte die Diskussion zum Thema Tacheles und Berliner Kulturpolitik im »Haus der Demokratie« der um Nachhaltigkeit bemühte Verein Berlin 21; vorweg wurde der Dokumentarfilm »Unverwüstlich - Die Geschichte des Kunsthauses Tacheles« gezeigt. Regisseur Falko Seidel erzählt darin die abwechslungsreiche Geschichte des vor mehr als 100 Jahren als Kaufhaus erbauten Gebäudes, das eine Künstlerinitiative im Frühjahr 1990 besetzte und so in letzter Minute vor dem Abriss bewahrte.

Seidel hat zahlreiche Künstler und Weggefährten nach den 22...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.