Alte Denkblockaden

Regierung verweigert eine Industriestrategie im Solarsektor

  • Von Hans-Josef Fell
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Hans-Josef Fell (59) ist energiepolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.

Neun Monate nach Fukushima und noch während die Weltklimakonferenz in Durban lief, forderten Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und die Fraktionsspitzen von Union und FDP, den Ausbau der Solarenergie drastisch zu verringern - auf weniger als 20 Prozent des bisherigen Zubaus. Kaum, dass die Energiewende begonnen hat, soll sie nun schon wieder beendet werden. Eine Deckelung hieße, planwirtschaftlich eine maximale jährliche Installationssumme festzulegen. Bereits Diskussionen schaffen Verunsicherung in der Branche, siehe das Berliner Solarunternehmen Solon. Die Banken haben aus Röslers Vorstoß schon die Konsequenz gezogen und Solon den Geldhahn zugedreht. Die Kosten trägt zu einem Teil der Steuerzahler über Ausfallbürgschaften. Die Folge einer Deckelung des Solarzubaus wäre eine geordnete Insolvenz für die deutsche Solarwirtschaft.

Der Vorstoß für eine Deckelung geschieht in einer Zeit, in der die Solarmodulpreise und die Vergütu...

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