Abbauarbeiten an der WestLB

EU-Kommission besiegelt Ende der einst mächtigen Landesbank

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nachdem Brüssel grünes Licht gegeben hat, kann nun die Abwicklung der Westdeutschen Landesbank beginnen. Am 30. Juni 2012 ist Schluss.

Die EU-Kommission hat gesprochen, und das Wort führte ihr staatshilfenskeptischer Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia: Die WestLB, einst eine der größten und mächtigsten Banken Deutschlands, wird zerschlagen und stellt zum 30. Juni 2012 die Banktätigkeit ein. Die Spaltprodukte werden verkauft oder abgewickelt.

Am Dienstag gab die EU-Kommission ihr Placet zu entsprechenden Plänen. Im Gegenzug wurden staatliche Beihilfen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro genehmigt. Es sei eine Lösung gefunden worden, »die dieses Kapitel ein für alle Male schließt«, so Almunia. Dies sei auch im Interesse der deutschen Steuerzahler. Ein frommer Wunsch: Nicht nur die LINKE befürchtet weitere Belastungen der öffentlichen Hand in zweistelliger Milliardenhöhe und Abbau von weiteren 3300 Arbeitsplätzen.

Das Geschäft als Sparkassen-Verbundbank wird mit 400 Mitarbeitern aus der WestLB herausgelöst und bei der Landesbank Hessen-Thüringen Unterschlupf finden....

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