Wie lange hält die Empörung?

Attac-Nachwuchs hofft auf Occupy-Camper und einen neuen Bewegungszyklus

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Für die noch verbliebenen Aktivisten in den Camps der Occupy-Bewegung wird sich in den nächsten Winterwochen zeigen, wie widerstandsfähig ihr Protest ist. Und Attac? Muss die globalisierungskritische Bewegung befürchten, dass man ihr den Rang abläuft? Dort bleibt man gelassen, wenn es um die mögliche Wachablösung durch die neuen Proteste geht.

»Mag mal jemand anderes Protokoll führen?«, fragt Paul mit einem leicht ironischen Unterton zu Beginn des Treffens der Berliner Noya-Gruppe. Da Matthias früher gehen muss und die Abiturientin Lea zum ersten Mal bei dem Treffen der Jugendorganisation von Attac zu Gast ist, fällt das Los an diesem Dienstagabend wieder einmal auf Paul. Denn Lisa, die die Runde im Hauptstadtbüro des globalisierungskritischen Netzwerks im Kreuzberger Mehringhof komplettiert, ist nicht so recht für diese Aufgabe zu begeistern. Drei weitere Aktivisten stoßen erst später zu der Sitzung im Dachgeschoss dazu.

Doch letztlich scheint es dem 21-jährigen Politologiestudenten nichts auszumachen, die Tagesordnungspunkte und getroffene Entscheidungen zu notieren. Paul erklärt den Neuen, mit welchen Initiativen sich das »Network of young altermondialists« (Noya) gerade beschäftigt. Trotz seines jugendlichen Äußeren wirkt er sehr souverän. Wie von allen bei diesem Tr...

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