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Kabinett beschließt Verbesserungen für Ärzte

Auch Ausweitung der Energieskala geplant

In seiner gestrigen Sitzung hat das Bundeskabinett mehrere Entscheidungen getroffen, darunter auch eine Novelle des Aktienrechts.

Berlin (Agenturen/nd). Angesichts zehntausender Ärzte vor dem Ruhestand sollen bessere Bedingungen für angehende Mediziner für mehr Nachwuchs sorgen. Das Kabinett ließ dazu am Dienstag eine Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte passieren. Das Staatsexamen soll am Ende des Studiums entzerrt werden: Eine schriftliche Prüfung wird vor das Praktische Jahr verlegt, so dass sich angehenden Ärzte dann auf die Arbeit im Krankenhaus konzentrieren können.

Außerdem soll eine Erweiterung des Kreises der Krankenhäuser für das Praktische Jahr Studierenden den Ortswechsel erleichtern. Das Jahr soll man künftig auch in Teilzeit absolvieren können, so dass Familie und Beruf besser vereinbar werden.

Darüber hinaus wurde der Weg für einen erweiterten Anwendungsbereich der sogenannten Energieskala freigemacht. Die Skala, die mit Ampelfarben bereits über den Verbrauch von Haushaltsgeräten informiert, soll künftig auch auf anderen Produkten zu finden sein. Damit können zum Beispiel Heizkessel oder Durchlauferhitzer die farbige Kennzeichnung erhalten.

Das Bundeskabinett beschloss am Dienstag auch eine Novelle des Aktienrechts. Der Gesetzentwurf von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sieht eine flexiblere Finanzierung von Aktiengesellschaften vor. Für diese und vor allem in Not geratene Banken wird eine Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital erleichtert. Zudem sollen die Beteiligungsstrukturen nichtbörsennotierter Aktiengesellschaften transparenter werden. Eingeschränkt werden soll zudem die Möglichkeit »missbräuchlich nachgeschobener Nichtigkeitsklagen«.

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