Zurück aufs Land, Compañeros!

Die Neuverteilung des Ackerlandes an Klein- und Neubauern schreitet voran, die Produktionsergebnisse lassen aber noch zu wünschen übrig

  • Von Bert Beudel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dass eine Wiederbelebung des Agrarsektors in Kuba Not tut, hat die Regierung in Havanna schon vor Jahren er- und bekannt. Die Agrarreform von 2008 ist das Kernstück, mit der die Trendwende geschafft werden soll.

Zuckerrohr hat seine einst überragende Stellung in Kuba verloren.

Die Marschroute steht bereits seit 2008: »Wir müssen das Land wieder produktiv machen«, lautete die Parole von Kubas Staatschef Raúl Castro am 26. Juli 2008. Ausgegeben hatte er sie in seiner Rede anlässlich des Jahrestags des Sturms auf die Moncada-Kaserne 1953, des offiziellen Auftakts der kubanischen Revolution, die 1959 im Sturz der Batista-Diktatur gipfelte. Da hatte das Nationale Statistische Amt (ONE) gerade bestätigt, dass von 6,6 Millionen Hektar Nutzfläche nur noch 2,9 Millionen Hektar bestellt werden. Ein Desaster für die Nahrungsmittelproduktion auf der Insel, denn sinkender Anbau bedeutet im Umkehrschluss steigende Importe. Und die kosten Devisen. Devisen, die die Regierung von Raúl Castro eigentlich nicht hat. Das war 2008 so und das ist auch 2011 so. Die Rechnung für die Nahrungsmittelimporte beläuft sich auf rund 1,5 bis 2,5 Milliarden Dollar pro Jahr - je nach Weltmarktpreisniveau.

2008 zogen gleich drei Hurrikane...

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