Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Irak-Krise weitet sich aus

Maliki droht mit Rauswurf sunnitischer Minister

Bagdad (AFP/nd). Im neu entflammten Kampf um die Macht in Irak hat Ministerpräsident Nuri el-Maliki mit der Entlassung aller sunnitischen Minister aus seiner Regierung gedroht. Sollten sie wie zuletzt nicht zu den Sitzungen des Kabinetts erscheinen, werde er sie »ersetzen«, sagte Maliki am Mittwoch in Bagdad.

»Die Minister haben nicht das Recht, die Teilnahme an den Kabinettssitzungen auszusetzen«, sagte Maliki in der irakischen Hauptstadt. Seine Regierung der nationalen Einheit war vor genau einem Jahr nach zähen Verhandlungen der beteiligten Parteien gebildet worden. Die sunnitische Partei Irakija kündigte am Montag nach Kritik an der Amtsführung Malikis jedoch den Boykott der Kabinettssitzungen an, nachdem sie schon seit Samstag dem Parlament ferngeblieben war.

US-Vizepräsident Joe Biden rief den Regierungschef in einem Telefonat zur Beilegung der innenpolitischen Krise auf. Biden sagte in einem Telefonat mit Maliki am Dienstag nach Angaben des Weißen Hauses, der Ministerpräsident und die Führer der anderen politischen Gruppen in Irak müssten »dringend« zusammenkommen und ihre Differenzen beilegen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln