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Osten im roten Bereich

Sozialverband schlägt Alarm: Bundesweit jeder Siebte von Armut bedroht

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Armut verfestigt sich in weiten Teilen Ostdeutschlands auf hohem Niveau. Schlusslicht bleibt Vorpommern: Hier gilt jeder Vierte als arm. Der am Mittwoch veröffentlichte Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes belegt auch, dass einige Regionen im Westen mittlerweile genauso betroffen sind.

Trotz wirtschaftlicher Erholung ist jeder siebte Bundesbürger von Armut bedroht. Dies ergibt sich aus dem aktuellen Armutsbericht, den der Paritätische Gesamtverband am Mittwoch in Berlin vorstellte. Demnach gelten rund 12 Millionen Menschen in Deutschland als armutsgefährdet. Das sind 14,5 Prozent der Bevölkerung.

Als arm gilt laut Statistik, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung hat. Wie der Bericht konstatiert, sei die Armut auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006 oder 2010 nicht zurückgegangen. »Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau«, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. »Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.«

Der Verband plädiert deshalb für eine »armu...


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