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Patientenknigge

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Der US-amerikanische Kardiologe Bernard Lown nennt in seinem Buch »Die verlorene Kunst des Heilens. Anleitung zum Umdenken« (Suhrkamp Taschenbuch Verlag, 2003) Verhaltensweisen von Patienten, durch die sich ihre Chance auf einen geduldig zuhörenden Arzt deutlich verringere:

● Das betuliche Auftreten in der Praxis, als sei man zu einem gemütlichen Teestündchen geladen. Der Arzt könnte denken, es bahne sich eine lange Sitzung an.

● Das unterschiedslose Schildern diverser Symptome statt der Konzentration auf Wesentliches. Das hält allerdings die Sozialmedizinerin Marie-Luise Dierks von der medizinischen Hochschule Hannover für gefährlich, weil der Patient wichtige Symptome falsch einschätzen könnte.

● Das Stellen von Selbstdiagnosen oder Wiederholen der Urteile anderer Ärzte. Dies sei zwar gut gemeint, es bestehe jedoch die Gefahr, dass der Arzt diese Diagnose übernimmt und auf wichtige eigene Untersuchungen verzichtet.

● Das Abschweifen hin zu Nebensächlichem und das Stellen allgemeiner medizinischer Fragen, die mit dem aktuellen Problem nur wenig zu tun haben. Wer gerne seine medizinischen Kenntnisse erweitern möchte, solle besser Weiterbildungskurse an der Universität zu belegen oder Lehrbücher lesen.

● Der unbegleitete Praxisbesuch. Eine andere Person könne dem Patienten helfen, sich zu erinnern, was erörtert, beschlossen und verschrieben wurde. Die Anwesenheit eines Familienangehörigen verleiht dem Patienten Mut, den Arzt nach Sinn und Zweck der geplanten Prozeduren zu fragen.

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