Queerbeet

Vicky Leandros im Tipi

Am Ende hatte Vicky Leandros den Saal auf ihrer Seite. Stehende Ovationen für eine Künstlerin, die erstmals im Tipi gastierte, auf für sie wohl unsicherem Terrain. Die seit ihrem Debüt 1965 souverän den Spagat zwischen Schlager und Chanson bewältigt und die Mitklatsch-Fans ebenso begeistert wie die Zuhör-Freaks. Die in einem halben Dutzend Sprachen aufnimmt, gut 50 Millionen Tonträger verkaufte. Im Fall der auf Korfu geborenen Vicky Leandros spricht das auch für Qualität. Für Berlin hat sie sich eines Orchesters von Rang versichert, den das Capital Dance Orchestra schon zum Auftakt selbstbewusst swingend unter Beweis stellt. Dann kommt sie: in kurzärmlig langem Schwarz, bescheiden im Auftritt, anspruchsvoll im Song. Denn mit »Après toi« siegte sie 1972 im Grand Prix d’Eurovision, als es dort noch nicht nur um Kommerz ging.

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