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Steinerne Brückenschläge im Dreiländereck

Handwerker haben sich zum Ziel gesetzt, die Burg Falkenstein in Oberösterreich vor dem Verfall zu retten

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

An der Stelle, wo tief im Walde Deutschland, Österreich und Tschechien zusammentreffen, restaurieren Steinmetze mit den Mitteln ihres alten Handwerks eine alte Burgruine.

Die Steine werden auf die Art und Weise bearbeitet, wie es schon im 16. Jahrhundert gemacht wurde.

Über herbstlich glitschige Wege geht es zunächst so steil hinab in den dichten Forst, dass Ludwig Bauer alle Konzentration für seinen geländegängigen Wagen braucht. Doch dann öffnet sich nach einer engen Kehre der Wald und gibt so den Blick auf einen fast märchenhaft wirkenden Burgvorhof frei. Hinter dem halb zerfallenen und teils grün umwucherten Mauerportal lässt sich nun auch das markante Klirren von Eisen auf Granit vernehmen.

Bauer, selbst Steinmetzmeister und nun Chef des musealen Granitzentrums Bayerischer Wald in Hauzenberg, freut sich über das Treiben. Denn er hatte dieses Steintreffen, zu dem sich alljährlich deutsche Wandergesellen seiner Zunft mit jungen Kollegen aus benachbarten Ländern treffen, maßgeblich auf den Weg gebracht. Auch Martin Raab, den Ludwig unterwegs mitnahm, ist begeistert. Geradezu fasziniert jubelt er über diese »internationale Elite-Eingreiftruppe, die nunmehr das endgültige Sterben der Burgruine Fal...


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