Schild bleibt unbesiegbar

Geiger wird beim Slalom in Lienz gute Vierte

Lokalmatadorin Marlis Schild feierte den nächsten Coup, die US-Girls trafen sich zum Gruppenknuddeln - die deutschen Torlauf-Asse dagegen haderten. Maria Höfl-Riesch hatte sich nach zwei Slalom-Podestplätzen in dieser Saison am Donnerstag im österreichischen Lienz mehr als nur Rang neun erhofft. Für Christina Geiger bedeutete Rang vier zwar die zweitbeste Platzierung ihrer Karriere, aber dass sie das Podium nur um drei Hundertstel Sekunden verpasste, nagte schon an der 21-jährigen Oberstdorferin.

Der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier vermisste bei Geiger »die letzte Angriffslust«, lobte aber die »technisch sehr gute Fahrt« und ihre aufsteigende Form. »Es war super, dass ich zeigen konnte was ich drauf habe«, sagte die Junioren-Weltmeisterin.

Währenddessen feierte Österreich mit einem Fahnenmeer den vierten Sieg beim vierten Slalomrennen der Saison von Schild - diesmal vor der Slowenin Tina Maze und der erst 16-jährigen Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin fuhr im fünften Rennen zum ersten Mal auf das Podium. »Dass sie früher oder später ordentlich Gas geben wird, hat man schon ein paar Mal gesehen«, sagte Höfl-Riesch. Im Ziel wurde Shiffrin von ihren Teamkolleginnen geherzt. Darunter auch Sarah Schleper, die ihre Weltcupkarriere mit einer kuriosen Fahrt im Minikleid beendete hatte. dpa

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