Ablehnung des Fremden wächst

Integrationspolitiker sehen auch Wirtschaft und Eltern in der Pflicht

(epd). Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening zeigt sich beunruhigt über eine wachsende Ablehnung gegenüber Muslimen in der Stadt. Piening sprach von einer »besorgniserregenden und wachsenden« Feindlichkeit gegenüber Menschen islamischen Glaubens. Pienings langjährige Amtsvorgängerin Barbara John und die neue Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) verwiesen auf die besondere Verantwortung von Wirtschaft und Eltern für eine erfolgreiche Eingliederung von Zuwanderern.

Nach den Worten Pienings trifft die wachsende Ablehnung gegenüber Muslimen vor allem Menschen aus der Türkei und aus dem arabischen Raum. »Sie werden häufig stellvertretend abgelehnt für alles, was fremd erscheint«, sagte er. Nach wissenschaftlichen Studien fielen die Vorbehalte umso deutlicher aus, je geringer der unmittelbare Kontakt mit Einwanderern sei. Es komme daher verstärkt darauf an, hier »Integrationspolitik nach beiden Seiten« zu betreiben, ...

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