Billiges Jobwunder

Zahl der Beschäftigten auf Rekordniveau - Niedriglohnsektor boomt

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

2011 zählte das Statistische Bundesamt im Jahresdurchschnitt mehr als 41 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. Das ist neuer Rekord, verdankt sich aber auch der Tatsache, dass die Behörde Ein-Euro-Jobber oder Teilzeitbeschäftigte einbezieht.

Die Arbeit sucht vor allem Menschen, die billig sind. nd-

Wie das Statistische Bundesamt am Montag meldete, waren im letzten Jahr so viele Menschen wie nie zuvor erwerbstätig. Den Angaben der Wiesbadener Behörde zufolge gingen 2011 im Jahresdurchschnitt 41,041 Millionen Menschen einer Arbeit nach. Das ist ein neuer Rekord und übertrifft damit selbst das bisherige Rekordjahr 2010 um 535 000 Arbeitnehmer bzw. 1,3 Prozent. Grund für den Boom sei die gute Konjunktur, hieß es aus der Statistik-Behörde.

Allerdings sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Denn Wiesbaden zählt alle mit - auch Ein-Euro-Jobber und Teilzeitbeschäftigte. Dabei verdienen die Betroffenen oftmals so wenig, dass sie weiterhin von staatlichen Leistungen abhängig sind. Lediglich 28,9 der 41 Millionen Erwerbstätigen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt...

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