Amerikanische Alpträume

Das Filmfestival »Unknown-Pleasures« im Babylon präsentiert Independent-Perlen

  • Von Kira Taszman
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Die experimentelle Collage »We can't go home again« wird am 7.1. gezeigt.

Amerikanische Independent-Filme unterscheiden sich von Hollywood-Werken dadurch, dass sie nicht von großen Studios produziert werden und demzufolge die Chance auf mehr Experimentierfreude und Überraschungen bieten. Dass man einige dieser Produktionen, die hier zu Lande keinen Verleiher finden, auch in Berlin sehen kann, dafür sorgt »Unknown Pleasures - American Independent Film Fest«. Bereits zum vierten Mal findet es nun im Babylon Mitte statt.

21 Spielfilme und Dokus, zum Teil Geheimtipps, zum Teil Beiträge auf internationalen Festivals, gibt es dort zu sehen. Hervorzuheben sind dabei zwei sehr umfangreiche Projekte zweier alter Hasen des Filmgeschäfts, die bis jetzt nur auf DVD zu begutachten waren: Martin Scorseses Doku »George Harrison - Living in the Material World« (5.1.) und Todd Haynes’ »Mildred Pierce« (10.1.).

Mit fünf »Emmys« ist die für den US-Kabelsender HBO produzierte Miniserie »Mildred Pierce« bereits prämiert wo...


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