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Spione, Puppen und Fußballtrikots

Im südfinnischen Tampere haben sich viele ehemalige Fabrikhallen in Museen verwandelt

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Zu Lenin bitte immer geradeaus und dann in den dritten Stock.

Heute stehen Jauhelihapihvi mit Perunamuusi auf der Mittags-Speisekarte des kleinen Restaurants Elsa in der Otavalankatu-Straße Nr. 10 - also Hackfleischbällchen mit Kartoffelbrei. »Sie ist nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, gerade richtig«, meint Harri Hakala, der mit seiner Frau seit vier Jahren das Lokal betreibt. Der 44-Jährige spricht aber nicht von seiner Speisekarte, sondern über Tampere, die drittgrößte finnische Stadt im Süden des Landes. Umgeben von viel Wald und vielen Seen. »Das ist gut für das Fischen«, meint Harri noch, bevor er sich wieder hinter die Theke begibt.

Tampere mit seinen rund 200 000 Einwohnern liegt auf einer Landzunge, die die beiden Seen Näsijärvi und Pyhäjärvi trennt. Durch die Stadt fließen von einem See in den anderen die Stromschnellen Tammerkoski und diese Wasserkraft versorgte einst die mächtigen Fabriken der hiesigen Textil-, Maschinenbau- und Papierindustrie. Lange Zeit galt Tampere als d...


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