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Wie organisiert man ein Millionengrab?

In München wird ein neues Konzerthaus geplant

  • Von Britta Schultejans, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Diskussion gibt es schon seit Jahren, 2011 wurde sie so konkret wie noch nie. Nach langwierigen Debatten träumt man in München jetzt von der Isarphilharmonie. In anderen Städten erwiesen sich derartige Projekte bekanntermaßen als Millionengrab.

München. Die Idee klingt zunächst nicht schlecht: ein großes Konzerthaus mitten in der Isar. Die Pläne für einen neuen Münchner Musiksaal sind 2011 so konkret geworden wie noch nie. Eine von Bayerns Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) eingesetzte Arbeitsgruppe hat sich auf zwei von 15 Standortvorschlägen geeinigt. Und sie hat keinen Hehl daraus gemacht, welchen von beiden sie bevorzugt: die Isarinsel mit dem Kongresssaal des Deutschen Museums - genau jene Stelle, an der schon Jazz-Legende Ella Fitzgerald und Klassik-Größen wie Maria Callas oder Herbert von Karajan aufgetreten sind.

Minister mit Ambitionen

»Bei den Musikfreunden in München spürt man eine sehr große Affinität zu diesem Kongresssaal«, sagt Heubisch, der dort selbst Rod Stewart gelauscht hat und jetzt in ganz großen Kategorien denken will. Ein Umbau des von den späten 1920er Jahren errichteten Gebäudes ist im Gespräch oder auch ein Abriss.

Wie auch immer: eine »...


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