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Szenarien für Atommüll-Endlagerung

Hamburg (AFP/nd). Bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager erwägt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) laut »Spiegel« Probebohrungen an drei Standorten. Eines dieser Szenarien sieht demnach eine Fortsetzung der Untersuchungen im Salzstock Gorleben vor. Dieser solle der Referenz-Standort für das Lagergestein Salz sein, weitere Salzstöcke wolle Röttgen nicht mehr untersuchen lassen. Wie der »Spiegel« weiter berichtete, sollen Techniker außerdem die Lagergesteine Ton und Granit an anderen Stellen testen. Ein anderes Szenario sehe vor, nur eine einzige Alternative zu Gorleben unter Tage zu erkunden. Die Arbeiten in dem umstrittenen Salzstock wolle der Minister auf keinen Fall ganz einstellen. Laut Umweltministerium gebe es aber keine Absprache über Szenarien mit den Ländern. »Es gibt keine Vorfestlegungen. Die Gespräche sind auf einem guten Weg, aber noch nicht abgeschlossen«, so das Ministerium am Sonntag.

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