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Monokultur fördert den Hunger

  • Von Kanya D'Almeida, Washington (IPS)
  • Lesedauer: 2 Min.

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Afrikas Wälder speichern jährlich mehr als 1,2 Milliarden Tonnen CO2. Da jedoch monokulturelle Investitionsprojekte diese und andere artenreiche Ökosysteme in ihrer Existenz bedrohen, dürfte bald nicht mehr viel übrig sein, um Hunger- und Klimakatastrophen abzuwehren.

Die Nichtnachhaltigkeit im Umgang mit der Natur sei »ein Wettlauf gegen die Zeit, den wir irgendwann verlieren werden und der dazu führt, dass sich der Klimawandel und dessen Fähigkeit, Ernten zu zerstören, nur noch beschleunigen«, sagte der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter. In einem Bericht für den UN-Menschenrechtsrat hatte er 2010 die Notwendigkeit betont, endlich auf eine ökologisch vertretbare Landwirtschaft umzusteigen. Erforderlich seien traditionelle Praktiken, die die Produktivität der Böden gewährleisten, hieß es in der Studie.

Auch wurde eine natürliche Schädlingsbekämpfung unter Einbeziehung bestimmter Bäume, Pflanzen und Insekten empfohlen. »Durch die agroökologischen Projekte ist es gelungen, die durchschnittlichen Agrarerträge in 57 Entwicklungsländern um 80 Prozent zu steigern. »Dass wir uns Hals über Kopf in eine zweite ›grüne Revolution‹ stürzen, die auf industrielle Lösungen im großen Stil setzt, ist vor allem deshalb eine Tragödie, weil sich alternative Lösungen quasi in Reichweite befinden«, stellt De Schutter fest.

Zudem bringt der Landklau viele arme Länder um das Land, das sie selbst dringend benötigen. Aufgrund der Steuerbefreiungen, die multinationalen Investoren geboten werden, verschärft sich das Problem: Es fehlt an Land und Mitteln für lokale Entwicklung.

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