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Nichts geht ohne Basisdemokratie

Internationaler Kongress im mexikanischen Chiapas rund um die Ideen der Zapatisten

  • Von Luz Kerkeling, San Cristóbal
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Vor 18 Jahren trat die Zapatistische Befreiungsbewegung aus Chiapas in Mexiko auf die Weltbühne. Ein internationaler Kongress debattierte aus diesem Anlass in San Cristóbal über Auswege aus Umweltzerstörung, Krieg und Kapitalismus - mit der Basisdemokratie der Zapatistas als Vorbild.

Chiapas, Mexiko, im Januar. Vier Tage diskutierten Intellektuelle und soziale Aktivisten aus Mexiko, Nord- und Lateinamerika auf dem »II. Internationalen Seminar: Planet Erde - antisystemische Bewegungen« über die aktuellen Herausforderungen für emanzipatorische Kräfte weltweit. Anlass war der 18. Jahrestag des Aufstands der Zapatistischen Befreiungsarmee EZLN vom 1. Januar 1994.

Aufgerufen zu dem vielfältigen Treffen, das in der Tradition vieler Foren stand, die seit 1994 von der EZLN organisiert wurden, hatte die »Universität der Erde«, ein großes autonomes Bildungszentrum am Rand von San Cristóbal. Die Zapatistas selbst begingen ohne öffentliche Beteiligung das Jubiläum in ihren fünf abgelegenen Verwaltungszentren im Regenwald von Chiapas.

Der Veranstaltungsort symbolisierte eines der Ziele des Treffens - den Aufbau von Alternativen. Denn in dieser sehr anderen Schule werden jährlich Hunderte junge Indigene in unterschiedlic...


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