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Starkes Stück

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Es ist schon ein starkes Stück, wenn sich ein Verein so klar zu seinen Fans bekennt, wie es der FC St. Pauli gestern in der Stellungnahme zu den schweren Krawallen beim Hallenturnier in Hamburg tat. Ziemlich detailliert wird darin geschildert, was sich im Laufe dieses Horrornachmittags in der Alsterdorfer Halle zugetragen haben soll. Wo überall die gegnerischen »Fans« aus Lübeck wüten durften, an welchen Plätzen in und um die Halle herum die Polizei ihre Gewalt gegen Unbeteiligte richtete, wann den Paulianern welche Banner gestohlen wurden, wieso der »Sturm der VIP-Lounge« nur eine Flucht vor der Polizei war.

Und am Ende steht ein Bekenntnis zu den Anhängern, wie es nach der ersten Meldungslage nicht unbedingt zu erwarten war (90 Verletzte, 74 Festnahmen): Der FC St. Pauli nimmt seine Anhänger in Schutz, ausgenommen wenige Gewaltbereite: Hätte die Polizei die Provokateure aus Lübeck nicht derart gewähren lassen, wäre es kaum zu den Straftaten im »späteren Verlauf« gekommen.

Wohl wahr, genauso wahr wie die Feststellung, dass es sich keinesfalls um eine verabredete Hooliganschlägerei gehandelt habe. Es ist ein mutiges Statement des Vereins, dem nun allerdings auch ein klares Verhalten nach innen folgen muss. Denn die Videos im Internet zeigen eindeutig auch Brutalitäten von Pauli-Fans, fäusteschwingend, um sich tretend. Wünschenswert, dass sich der Verein hier ähnlich entschlossen dem Thema stellt. Jirka Grahl

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