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Mehr Lohn gegen Maßhalten

Schlagabtausch auf Jahrestagung des Beamtenbundes dbb

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im März beginnt die Lohnrunde für die rund 1,3 Millionen Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen. Die Verhandlungen werden nach allgemeiner Erwartung hart. Gestern lieferten sich Arbeitgeber-Verhandlungsführer Hans-Peter Friedrich und Peter Heesen, Chef der Gewerkschaft dbb beamtenbund und tarifunion, ein erstes Scharmützel.

Zum Auftakt der Jahrestagung der dbb beamtenbund und tarifunion forderte deren Bundesvorsitzender Peter Heesen gestern eine höhere Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen und umfassende Reformen im Öffentlichen Dienst. Ansonsten sei die Leistungsfähigkeit der Verwaltungen bedroht, warnte Heesen gestern in Köln. Zudem müsse sich der Öffentliche Dienst für neuen Herausforderungen durch die zunehmende Alterung der Gesellschaft wappnen.

Notwendig seien höhere Einstiegsgehälter, bessere Aufstiegschancen und eine interne Fachhochschulausbildung. Nur so könne der Nachwuchs frühzeitig an den Staat gebunden werden, betonte Heesen. Aus Altersgründen wird fast ein Fünftel der Beschäftigen des Öffentlichen Dienstes binnen Zehnjahresfrist in den Ruhestand wechseln.

Der dbb ist hinter dem DGB der zweitgrößte Gewerkschaftsdachverband in Deutschland. Gemeinsam mit der DGB-Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bildet er seit längerem eine Tarifgemein...


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