Verhandlungsangebot der FARC abgewiesen

Bogotá (dpa/nd). Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos hat ein Verhandlungsangebot der FARC-Guerrilla abgelehnt. Die Regierung stellt als Bedingung für die Aufnahme von Friedensgesprächen die Freilassung aller Geiseln in den Händen der »Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens« (FARC) und die Einstellung der bewaffneten Angriffe. Der neue Chef der FARC, Rodrigo Londoño alias »Timoschenko«, hatte in einem im Internet veröffentlichten Kommuniqué die Regierung aufgerufen, den vor 13 Jahren unterbrochenen Dialog unter den selben Bedingungen wieder aufzunehmen. Damals war unter der Regierung des Präsidenten Andrés Pastrana (1998-2002) eine entmilitarisierte Sonderzone in der Region Caguán vereinbart worden, um die Gespräche zu erleichtern.

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