Sebastian Buschmann 13.01.2012 / Ausland
Brüsseler Spitzen

Lobbyisten gegen Fische

Der Autor ist Umweltökonom und Meeresschutzexperte bei Greenpeace Deutschland.
Die Vereinigten Staaten haben jüngst beinahe das geschafft, wovon die Europäische Union derzeit noch meilenweit entfernt zu sein scheint: wissenschaftsbasierte Beschränkungen auf den Fischfang. So deckt mittlerweile die sogenannte Magnuson-Stevenson-Verordnung 40 der 46 kommerziell genutzten Bestände in den USA ab, bis zum Beginn der Fischereisaison in diesem Jahr sollen es 100 Prozent der Bestände sein. Ob die Verordnung auch auf Dauer Bestand haben wird, muss sich jedoch erst noch zeigen.

Beschränkungen auf den Fischfang sind natürlich auch in Europa längst eingeführt. Eine der wichtigsten stellt die jährliche Vergabe von Fangquoten an die EU-Mitgliedstaaten durch die Fischereiminister dar. Bevor es zu der Sitzung der Minister kurz vor Weihnachten kommt, erstellt die Europäische Kommission auf Grundlage von wissenschaftlichen Empfehlungen einen Vorschlag an den Ministerrat.

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