Ich freu mich auf die Erfahrungen

Was sich Rennrodlerin Saskia Langer (16) erhofft

Als eine von 57 deutschen Athleten ist Saskia Langer (Foto: dpa/Ebener) seit Mittwoch in Innsbruck. Die 16-Jährige vom ESV Lok Zwickau, die am Sportgymnasium Oberwiesenthal lernt und auf der Rodelbahn Altenberg trainiert, wird am Montag auf der Olympiabahn von Igls starten.
Ich freu mich auf die Erfahrungen

nd: Saskia, worauf freuen Sie sich am meisten bei Jugendolympia?
Saskia Langer: Vor allem auf die Erfahrungen, weil in Innsbruck einfach so viel auf die Beine gestellt wird. Und natürlich auf die neuen Leute, die ich kennen lernen werde. Bei der Einkleidung in Ingolstadt habe ich Bobpilot André Lange kennengelernt. Wahnsinn. Und jetzt laufe ich durch Innsbruck in Klamotten, wie sie die Deutschen in Vancouver anhatten. Ziemlich cool.

Wie wollen Sie in Innsbruck abschneiden?
Von den besten Junioren der Welt fahren einige mit, aber nicht alle. Bei uns sind die Startplätze beschränkt auf den Jahrgang 94/95. Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben. Mal sehen.

Sie träumen nicht von einem Happy End, bei dem zum Schluss die deutsche Hymne erklingt?
Das wäre definitiv ein Happy End. Ich will schon zeigen, was ich kann.

Kennen Sie die Bahn in Igls?
Längst. Ich bin dort vor fünf Jahren das erste Mal gefahren, allerdings nicht von ganz oben.

Da waren Sie elf Jahre alt. Hatten Sie nie Angst vor Stürzen?
Angst nicht, Respekt schon.

Fühlen Sie sich zu jung für so ein Jugendolympia?
Nein. Manche Erfahrungen muss man als Sportler früh machen. Auch die, dass nicht immer alles top ist.

Gespräch: Jirka Grahl

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