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MEDIENgedanken: Westlicher Journalismus und die Unruhen in Syrien

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Wir folgten syrischen Zivilisten, die uns Opfer des Terrors (...) zeigen wollten. Plötzlich traf eine Granate ein Gebäude, wir sahen Rauch aufsteigen. Die meisten von uns und auch die Syrer rannten in ein Wohnhaus. (…) Ich rannte dann wieder hinunter und da lag die Leiche von Gilles.« Der namentlich nicht genannte Augenzeuge, der in der britischen BBC berichtet, ist einer von zwölf arabischen und ausländischen Journalisten, die am vergangenen Mittwoch aus Homs berichten wollten. Die Fahrt war vom Informationsministerium in Damaskus genehmigt, ausgerüstet mit Fotoapparaten und Kameras war die Gruppe deutlich als Presse zu erkennen. Neun Menschen wurden bei dem Angriff getötet, der 43-jährige Gilles Jacquier war erfahrener Reporter des französischen Fernsehsenders »France 2«.

Gilles Jacquier ist nicht der erste getötete Journalist in Syrien. Am 30. Dezember hatte Shoukri Ahmed Ratib Abu Bourghoul gerade seine wöchentliche Rundfunkse...


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