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Das Kapital geht dem Profit nach - egal, wo es ihn kriegt

Ein kleiner Jahrhundertrückblick für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

  • Von Annelies Laschitza
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

Das neue Jahr, das vor einem Säculum für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht anbrach, sollte sich als ein besonders ereignisreiches Jahr erweisen. Rosa Luxemburg schrieb 1912 wie im Rausch an ihrem ersten großen Werk »Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus«, das dann im Januar 1913 im »Vorwärts«-Verlag Berlin erschien. In kritischer und kreativer Anlehnung an Marx' »Kapital« wünschte sie sich vor allem theoretisches Interesse für ihr Buch. In der Tat ist dieses bis heute nicht erloschen. Erst jüngst zeugte die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in Moskau von der unverminderten Aktualität ihrer Untersuchungen, die sich weit über Europa hinaus erstreckten.

Das Hauptmerkmal des Imperialismus sah Rosa Luxemburg »in der Ausbreitung der Kapitalsherrschaft aus alten kapitalistischen Ländern auf neue Gebiete und im wirtschaftlichen und politischen Konkurrenzkampf jener Länder um solche ...


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