Uwe Kraus, Hordorf 14.01.2012 / Inland

Das Trauma von Hordorf

Gedenkstein für Opfer des Zugunglücks in Sachsen-Anhalt geplant

Ein Gedenkstein soll künftig an die Opfer des Zugunglücks von Hordorf in Sachsen Anhalt erinnern. Bei dem Zusammenstoß eines Personenzuges mit einem Güterzug waren am 29. Januar 2011 zehn Menschen ums Leben gekommen, 23 weitere wurden verletzt. Die Justiz hat vor einigen Tagen Anklage gegen den Lokführer des Güterzuges erhoben.

Der letzte Januar-Samstag 2011 hat sich bei sehr vielen Menschen in Sachsen-Anhalt tief ins Bewusstsein gebrannt. An jenem 29. Januar war der HEX 80878, der planmäßig um 22.13 Uhr den Magdeburger Hauptbahnhof in Richtung Halberstadt verließ, auf der eingleisigen Strecke hinter Oschersleben frontal mit einem Güterzug der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter zusammengestoßen. Der Triebfahrzeugführer, die Zugbegleiterin und acht Fahrgäste des Personenzugs des Harz-Elbe-Expresses starben, 23 wurden teilweise schwer verletzt.

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