Volkmar Draeger 18.01.2012 / Brandenburg

Der Schatten vor dem Licht

Im ARD-Hauptstadtstudio porträtieren Fotos die »Feste der Volksmusik«

So ein Auftritt als Geschirr kann auch harte Arbeit sein.

Weshalb gerade die »Feste der Volksmusik«? Moritz Frei enthält sich jeglichen Kommentars, ob befürwortend oder ablehnend: Ihn als Fotograf interessieren nach eigener Aussage die Bildränder, die Motive zwischen dem, was der Zuschauer sieht, und dem, was jenen Traum von der heilen Sangeswelt überhaupt erst möglich macht. Als Absolvent der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig haben es dem Mittdreißiger aus Frankfurt am Main sonst eher Objekte mit Hang zum Witzigen bis Skurrilen angetan. Ins ARD-Hauptstadtstudio passt allerdings gut, was der Sender auch zur Freude vieler produziert, jene Florian-Silbereisen-Show ums Volkstümliche. »Heute ist morgen schon gestern« als scheinbar paradoxer Titel weist auf die Vergänglichkeit der Momente hin, die die Kamera nur festhalten kann. Und auch da beweist Frei den Blick fürs Ungewöhnliche. Kein glitzerndes Showgebaren will er zeigen, sondern die eher nüchternen Anstrengungen dahinter. So thr...

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