Andreas Knobloch 20.01.2012 / Sport

Keiner will die Katastrophe bezahlen

Weltverband FIFA und Gastgeber Brasilien streiten sich über Zuständigkeiten bei der Fußball-WM 2014

Der Weltfußballverband FIFA verschärft den Ton gegenüber WM-Gastgeber Brasilien. In gut zwei Jahren steigt das große Turnier, doch das WM-Gesetz ist immer noch nicht unterschrieben.

Jérôme Valcke war noch nicht richtig angekommen in Brasilien, da verteidigte der FIFA-Generalsekretär bereits die Haltung des Fußballweltverbandes, nach der die brasilianische Regierung für mögliche Schäden durch Naturkatastrophen während der Weltmeisterschaft 2014 aufkommen müsse. Dies klingt zunächst höchst hypothetisch, ist aber einer der Hauptstreitpunkte im WM-Rahmengesetz, der Lei Geral da Copa. Das regelt die Beziehungen zwischen Gastgeberland und FIFA sowie organisatorische Aspekte während der WM. Noch immer ist es vom brasilianischen Parlament nicht verabschiedet worden.

Die Regierung, in Übereinstimmung mit der Opposition, beharrt darauf, nur in Fällen von »Handlung oder Unterlassung« haftbar zu sein, während die FIFA auch Naturereignisse einbeziehen will. »Schäden durch Naturkatastrophen müssen von der Regierung übernommen werden. Die FIFA kann nicht für Ereignisse dieser Art verantwortlich sein«, sagte Valcke kurz...

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