Andreas Knobloch, Mexiko-Stadt 20.01.2012 /

Mexiko setzt auf Public-Private-Partnership

Nach zwei Jahren tritt das neue Gesetz zur Zusammenarbeit von privaten Investoren und dem Staat in Kraft

Mexiko setzt zukünftig auf Private-Public-Partnership (PPP) bei Infrastrukturprojekten. Das Gesetz war lange umstritten.

»Damit gewinnen wir alle«, sagt ein zufriedener mexikanischer Präsident Felipe Calderón nach Erlass des Gesetzes zu Private-Public-Partnerships (la Ley de Asociaciones Público-Privadas), das die Möglichkeiten privater Investitionen in Infrastrukturprojekte ausweitet. »Man muss an neue Räume denken, die eine größere Beteiligung des Privatsektors in fundamentalen Bereichen der Wirtschaft erlauben«, gab er auch gleich einen Blick in die Zukunft.

Das Gesetz war bereits vor mehr als zwei Jahren eingereicht worden, in der Folge aber stark umstritten gewesen. Während die Regierung es als entscheidend für ein blühendes und sicheres Mexiko verkauft, kommt von der Linken Kritik. Abgeordnete der oppositionellen Parteien PRD und PT sehen in dem Gesetz einen weiteren Schritt, dem Privatsektor eine größere Beteiligung in Schlüsselbereichen der Wirtschaft des Landes zu erlauben. Dem Staat werde die Verantwortung entzogen, Motor der Entwicklung zu ...

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