Marcus Meier, Bochum 21.01.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Ein Stahlwerk sorgt für schlechte Laune

Milliardenverlust in Brasilien spielte Hauptrolle auf der Aktionärsversammlung von ThyssenKrupp

Die Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG stand im Zeichen der Kritik an Management-Fehlern beim Bau eines Stahlwerkes in Brasilien. Kein Wunder: Sie belasten die Konzern-Bilanz milliardenschwer. Kritische Aktionäre monierten Umweltbelastungen und Rüstungsdeals des Konzerns.

Den Lenkern des ThyssenKrupp-Konzerns musste die Hauptversammlung am Freitag in Bochum wie ein Stahlbad erscheinen: Milliardenschwere Verluste bei der Konzern-Tochter Steel Americas belasten die Bilanz erheblich. Der Gesamtkonzern schloss das im September 2011 zu Ende gegangene Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von 1,78 Milliarden Euro ab - in roter Farbe. Grund dafür ist insbesondere eine Kostenexplosion bei einem Steel-Americas-Stahlwerk in Sepetiba (Brasilien). Dessen Bau wird wohl mit 5,2 statt geplanten 3,5 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

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