Volkmar Draeger 24.01.2012 / Berlin / Brandenburg

Sehnsucht nach den Tropen

Die Brasilianische Botschaft zeigt Werke des Malers Fritz Steisslinger

Bilder der Sehnsucht sind es tatsächlich, die derzeit in der Brasilianischen Botschaft zu sehen sind. Gemalt hat sie Fritz Steisslinger, einer, der gerade wieder entdeckt wird. Geboren wurde er 1891 in Göppingen, absolvierte eine Ausbildung zum Metallgraveur, studierte von 1911 bis 1914 Kunst in Rom und Venedig. Beide Weltkriege hat er mitmachen müssen. Sein Interesse an Brasilien entfachte die deutschstämmig dort geborene Ehefrau, mit der er 1922 das selbst entworfene Haus in Böblingen bezog. Hier blieb er bis zum Tod 1957. Bis dahin hat er, Vertreter eines expressiven Realismus, über 360 Ölgemälde, rund 500 Aquarelle und Gouachen sowie Skizzen, Zeichnungen und Druckgrafiken geschaffen. Aufbewahrt werden sie großenteils in der Städtischen Galerie und dem zur Gedächtnisstätte gewordenen Böblinger Wohnhaus. »Sehnsucht Brasilien« präsentiert in der Botschaft an der Wallstraße eine Auswahl von knapp 40 Werken des Malers. Gut 30 davon stehen für jene Sehnsucht nach der Südamerika dominierenden Republik von der Größe eines Kontinents.

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