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Am Airport um den Lohn geprellt

Bayerisches Subunternehmen betrog ungarische Arbeiter in Schönefeld um ihr Geld

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund prangert Lohnbetrug auf der Baustelle des neuen Hauptstadtflughafens an und die IG Metall hilft Betroffenen, den ausstehenden Lohn einzuklagen.

Ungarische Arbeiter, die monatelang auf der Flughafenbaustelle in Schönefeld geschuftet haben, sind um den größten Teil ihres Lohns geprellt worden. Das meldete der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gestern. Die Glamini Ausbau GmbH mit Sitz in Bayern, die als Subunternehmer in Schönefeld tätig sei, habe nur »leere Versprechungen« gemacht, das Geld bald auszuzahlen.

Ohne einen Cent in der Tasche hätten die Arbeiter nicht einmal zu Weihnachten nach Hause fahren können, wenn der DGB und die ungarische Botschaft nicht durchgesetzt hätten, dass es wenigstens eine Abschlagszahlung von 300 Euro gibt, heißt es. Die GmbH weigere sich nach wie vor, den Leuten den ausstehenden Lohn in Höhe von mehreren tausend Euro zu zahlen. Stattdessen habe die Firma den ungarischen Arbeitern fristlos gekündigt.

»Es ist eine Sauerei, wie hier ausgerechnet auf der Flughafenbaustelle mit den Beschäftigten umgegangen wurde«, schimpft Hermann von Schuckmann ...


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