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Castoren müssen draußen bleiben

Bremen will seine Häfen für Atomtransporte sperren

  • Von Irena Güttel, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ein Großteil künftiger Atommüll-Transporte könnte über Bremen laufen. Das kleinste Bundesland will deshalb seine Häfen dafür sperren. Der Bund und die Nachbarn an Ost- und Nordsee sind verärgert.

Bremen (dpa/nd). Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) sieht schon eine Protestwelle von Atomkraftgegnern auf sein Bundesland zurollen. Denn ab 2015 sollen mehrere Castoren mit radioaktivem Müll aus dem britischen Sellafield zurück nach Deutschland kommen - und als Umschlaghafen ist laut einem internen Schreiben in erster Linie Bremerhaven vorgesehen. Ein Testlauf mit einem leeren Behälter ist bereits in diesem Frühjahr geplant. Doch geht es nach der rot-grünen Koalition in Bremen, wird es dazu nicht kommen: Als erstes Bundesland will der Stadtstaat seine Häfen für Atomtransporte sperren.

Am Mittwoch soll der Landtag die von den Regierungsfraktionen angestoßene Gesetzesänderung beschließen. Eine Mehrheit dafür gilt als sicher. Weniger sicher ist dagegen die rechtliche Grundlage. »Wir betreten hier Neuland«, gibt der Vorsitzende des Hafenausschusses, Frank Schildt (SPD), zu. Deshalb wird der Verstoß der Hanseaten bundesweit ganz ...


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