René Heilig 27.01.2012 / Inland

Nun wenden Parlamente ihre Waffen an

Untersuchungsausschüsse gegen Nazi-Terror im Bundestag und in Thüringen

Der Bundestag beschloss am Donnerstag die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zu den NSU-Verbrechen sowie den Versäumnissen und möglichen Verstrickungen von Sicherheitsbehörden.

Den Rechtsextremisten werden Morde an neun Migranten und einer Polizistin sowie Bombenattentate und Banküberfälle zur Last gelegt. Die Entdeckung der sogenannten Zwickauer Terrorzelle am 4. November 2011 sowie die Existenz eines netzartig verflochtenen Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) hatten für Entsetzen gesorgt. Seither werden immer neue Pannen und sogar Verwicklungen von Sicherheitsbehörden bekannt. Obwohl gestern der CDU-Abgeordnete und Staatssekretär Peter Altmeier behauptete, die Bundesregierung und die Sicherheitsdienste hätten »sehr schnell erste Maßnahmen ergriffen«, verlaufen die Ermittlungen, deren Leitung beim Generalbundesanwalt liegt, offenbar nur schleppend. Und absolut intransparent.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: