Werbung

Zivilcourage gegen Nazis gelobt

Gedenken an NS-Opfer im Bundestag

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin (nd-vesper). Als Zeitzeuge und Überlebender der Shoah sprach gestern im Bundestag während der Gedenkstunde zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Der 91-Jährige erinnerte sich an den 22. Juli 1942, den Beginn der Deportation der Warschauer Juden in die Vernichtungslager. Der junge Reich-Ranicki war Protokollant, als das »Ausrottungskommando« der SS dem Judenrat die mörderische »Umsiedlung« diktierte.

Zuvor hatte Bundestagspräsident Norbert Lammert versichert: »Wir gedenken der Juden, der Sinti und Roma, der Homosexuellen, der Menschen mit Behinderungen, der Kranken, der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, der Künstler und Wissenschaftler, die aus rassistischen, politischen oder religiösen Motiven Verfolgten. Wir erinnern auch an diejenigen, die schikaniert, inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden, weil sie Widerstand leisteten oder verfolgten Menschen Schutz und Hilfe gewährten.« Der CDU-Politiker lobte den Mut und die Zivilcourage jener Menschen, die sich heute beherzt Aufmärschen von Rechtsextremen entgegenstellten, »nicht wegsehen, Diskriminierungen nicht unwidersprochen stehen lassen«.

In der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gedachten polnische und israelische Politiker der Opfer des Vernichtungslagers und erinnerten an die Befreiung durch die Rote Armee vor 67 Jahren.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!